E-Commerce und Konsumgüter-Logistik

Motoman-Roboter in Logistik, Warenhäusern, E-Commerce von Konsumgütern (FMCG)

Motoman-Roboter sind entlang der Wertschöpfungskette in Produktion und Distribution von Konsumgütern beteiligt. Roboter bieten die erforderliche Flexibilität im Umfeld sich ständig ändernder Bedingungen - täglich neue Produktvarianten, Mengen, Produkt-Bundles, Bewerbung und Vertriebsstrategien.

 

Verpackungstechnik und Order Fulfilment

Viele Automatisierungsansätze in der Warendistribution sind bekannt aus der Herstellung von Produkten, insbesondere die Verpackungstechnik, bis hin zur Einlagerung von Fertigprodukten in Warenlager.

Bei der Warendistribution wird die eingelagerte Ware wieder vereinzelt, um sie den individuellen Bedarfsstellen auftragsbezogen zuführen zu können - das Order Fulfilment. Sehr große Warenhausbetreiber automatisieren diese Prozess mit harter Automation und großem technischen Aufwand, wo typischerweise Roboter wenig beteiligt sind. Aber bei kleinen und mittleren Distributionszenten, bei Co-Packern und bei Auftragsverpackern besteht zunehmend Bedarf an flexibler Automation, wo Motoman-Roboter zunehmend eine Rolle spielen.

 

Robotik-Konzepte aus der Verpackungstechnik

Spezifischere Informationen finden Sie in unseren Abschnitten "Lebensmittel", "Getränke" sowie "Verpackungstechnik".

Motoman-Roboter im Kühlhaus

Ehrlich gesagt - Flexible Roboterkabel, Getriebedichtungen, Getriebefett und Elektronikbauteile sind nicht für niedrige Temperaturen unter 0 Grad Celsius gemacht. Für solche Einsatzfälle kann der Roboter in einer Schutzhülle betrieben werden.

Warendistribution und Order Fulfilment mit Motoman Robotern

Bei der Warendistribution wird Ware, die in einem Warenlager systematisch eingelagert und gekennzeichnet wurde (SKU), entsprechend einer Bedarfsanforderung individuell ausgelagert, bedarfgerecht sortiert, verpackt, in Gitterboden oder auf Paletten transportgerecht für den Versand hergerichtet.

Piece Picking (Ware zum Picker) mit Motoman-Robotern

Piece Picking ist eine wachsende Anwendunge in Warenhäusern, dank der rasanten technologischen Fortschritte der Bildverarbeitung in den letzten Jahren. Damit lässt sich eine große Vielfalt an SKUs bearbeiten. Bei klassischen Bildverarbeitungssystemen muss jede SKU-Variante im Vorfeld eingelernt werden, was einen hohen organisatorischen Aufwand bedeutet. Mit AI (Selbstlernende Systeme auf Basis Neuronaler Netzwerke) ist eine Offline-Trainingsphase im Vorfeld erforderlich, aber nach diesem Training sind diese Systeme in der Lage, mit Teilen umzugehen, die nicht mehr am System direkt eingelernt werden müssen. Für Roboteranwendungen muss eine intelligente Bildverarbeitung nicht nur Teile erkennen können, sondern auch die Roboterbewegung generieren (Zielpunkt und Annäherungsbahn), sowie Unterstützung bei der Ablage der Bauteile liefern, falls diese nicht einfach in einen Behälter eingeworfen werden sollen, sondern abgestapelt werden sollen.

YASKAWA unterstützt einerseits viele Startups in dieser Technologie. Andererseits bieten usnere Syetemintegratoren hervorragendes Know-How für die Realisierung solcher Projekte.

Große E-Commerce Unternehmen arbeiten nach dem Ware-zu-Picker-Prinzip. Die Ware wird entweder per Förderband oder mit Hilfe einer Flotte von mobilen Plattformen und beweglichen Regalen zum stationären Picker (Mensch oder flexibler Roboter) vorgefahren.

Roboter-Picker findet man auch an den Bandausläufen großer Warenlager, und sie automatisieren dort Arbeitsplätze, die bisher von manuellen Sortierern und Verpackern durchgeführt wurden.

Piece Picking (Picker-zur-Ware) mit Motoman Robotern

Beim Picker-zur-Ware-Prinzip bewegt sich ein Roboter entlang der Regale, holt Teile heraus und sammelt sie kundenauftrags-bezogen. Der Roboter muss dazu mobil sein, wozu es naheliegend ist, Roboter auf mobile Plattformen aufzubauen. Obwohl es hierzu einige Pilotprojekte und Technologiestudien gibt, findet man dieses Prinzip noch nicht in der Praxis, und eine Amortisierung wurde bisher noch nicht wirklich erreicht. Es gibt hier viele Hürden, z.B. das Warenhausumfeld, ungeordnete und für eine Automatisierung nicht geeignete Bereitstellung im Regal, geringe Pick-Raten im Vergleich zum Mensch, Sicherheitsanforderungen im gemischen Personen/Maschinen-Verkehr, Herausforderungen der Bildverarbeitung, Software und Schnittstellen zum Warehouse Management System, und - nicht zuletzt - unklare Vorstellungen davon, welche Disziplin und Konsequenz man bei Warenhaus-Personal voraussetzen kann, um die Voraussetzungen für eine prozessichere Funktion einer automatisierten Lösung zu schaffen und zu erhalten. Wie auch immer - aus technischer Sicht wären Motoman-Roboter bereit, ihre Rolle in dieser Anwendung zu übernehmen - Kollaborative Roboter der HC-Serie mit ausreichend Reichweite und Traglast oder offene Controller-Schnittstellen....

Case Picking (Ware zum Picker) mit Motoman-Roboter

Das sind prinzipiell Palettier-Anwendungen, jedoch mit deutlich größerer Flexibilität aufgrund der Vielfalt an SKUs im Warenhaus, in der Regel gelöst mti Motoman-Robotern und intelligenter Bildverarbeitung.

Lagen-Palettieren von Produkten mit Motoman-Robotern

In größeren Distributionszentren baut man die zu kommissionierende Waren schrittweise in Lagen auf, der Roboter übernimmt das Palettieren.

Management und Einlagern von Retouren - Flexibles Depalettieren

Robotergestützte Depalettierstationen sind eine Technologie, um der wachsenden Menge an Kundenrücksendungen im E-Commerce Herr zu werden. In Verbindung mit intellgenter Bildverarbeitung kann der Roboter mit sehr vielen unterschiedlichen Sendungen (SKUs) umgehen.

Kontrakt-Packer (Copacker)

Kontraktpacker sind Unternehmen, die Güter im Auftrag des Kunden empfangen und verpacken, oder umverpacken, z.B. für Aktionen oder Saisongebinde. Unsere erfahrenen Systemintegratoren liefern flexible, modulare Hochdurchsatz-Umpacklinien und Stationen mit Motoman-Robotern zum Kartonaufrichten, Öffnen, Entnehmen und Verpacken, aber auch - in kleinerem Stil - kleine Roboterstationen, die viele Aufgaben gleichzeitig übernehmen können.